Mit dem Microsoft Office Sicherheitsupdate vom 21. April 2026 kommt es aktuell bei vielen Unternehmen zu Problemen beim Mailversand aus der Sage 100. Betroffen ist der Versand von Belegen direkt aus der Sage 100 Warenwirtschaft per Outlook.
Betroffen ist insbesondere folgende Outlook-Version:
Viele Anwender berichten seit dem Update über Fehlermeldungen beim Versand von E-Mails direkt aus der Sage 100 heraus. Die Nachrichten nicht versendet und stattdessen eventuell automatisch im Outlook-Ordner „Entwürfe“ gespeichert.
Mehrere Kunden berichten inzwischen unabhängig voneinander, dass das Problem mit dem Mailversand aus der Sage 100 nach Installation des Microsoft Office Updates vom 05. Mai 2026 behoben wurde.
Betroffene Unternehmen sollten daher prüfen, ob die aktuellen Office-Updates installiert sind.
Empfohlen wird mindestens folgende Outlook-Version:
Ob das Problem vollständig behoben ist, kann je nach Systemumgebung, Outlook-Konfiguration und Sage 100 Installation unterschiedlich ausfallen.
Beim Versand von Belegen per E-Mail aus der Sage 100 erscheint die folgende Fehlermeldung sowie Meldungen im Sage TraceLog Manager:
Zusätzlich wird die betroffene E-Mail nicht versendet, sondern eventuell automatisch im Outlook-Ordner „Entwürfe“ gespeichert.
Die Informationen zum bekannten Vorfall wurden bereits von Sage dokumentiert.
Neben den Einträgen im Sage TraceLog erscheint zusätzlich folgende Meldung direkt in der Sage 100 Warenwirtschaft:
„Das Senden der Mail schlug aufgrund eines Problems mit Outlook fehl. Dies kann mehrere Gründe haben (z. B. Outlook-Security oder Probleme mit dem Postfach).“
Diese Fehlermeldung tritt insbesondere nach dem Microsoft Office Update auf Outlook Version 2604 auf und verhindert den Versand von Rechnungen, Angeboten oder anderen Belegen direkt aus der Sage 100.
Die Meldung sieht typischerweise wie folgt aus:
Dadurch wird die eigentliche Ursache häufig nicht direkt erkannt, da die Meldung zunächst wie ein allgemeines Outlook- oder Postfachproblem wirkt.
Der Fehler tritt vor allem in folgenden Konstellationen auf:
Besonders betroffen sind Unternehmen, die:
Im Sage Administrator kann unter der jeweiligen Datenbank eingestellt werden, ob der Mailversand über:
erfolgen soll.
Bei der Outlook-Integration tritt aktuell der Fehler bei der Empfängerprüfung auf.
Das bedeutet:
Bei Verwendung von MAPI zeigt das TraceLog eine andere Fehlermeldung zur Empfängerprüfung. Je nach Systemumgebung kann der Versand teilweise weiterhin funktionieren oder alternative Fehlermeldungen erzeugen.
Nach aktuellem Stand wurde das Verhalten durch Änderungen im Microsoft Office Sicherheitsupdate ausgelöst.
Sage beschreibt die Ursache wie folgt:
Die jeweilige E-Mail-Adresse kann im Outlook-Adressbuch des Benutzers nicht gefunden oder der Name nicht korrekt aufgelöst werden.
Problematisch ist dies insbesondere bei:
Bis eine endgültige Lösung verfügbar ist, können folgende Maßnahmen helfen:
Kontrollieren Sie:
Wichtig:
Vor Änderungen sollten die bestehenden Einstellungen dokumentiert und idealerweise mit dem Sage-Partner abgestimmt werden.
Administratoren sollten prüfen:
Der Sage TraceLog Manager liefert wichtige Hinweise zur Fehlerursache und sollte bei Supportanfragen immer mit ausgewertet werden.
Mehrere Anwender berichten inzwischen, dass das Microsoft Office Update vom 05. Mai 2026 das Problem in vielen Fällen behebt. Dennoch kann das Verhalten je nach Systemumgebung weiterhin unterschiedlich ausfallen.
Unternehmen sollten daher:
Das aktuelle Outlook Sicherheitsupdate kann den Mailversand aus der Sage 100 erheblich beeinträchtigen. Besonders Unternehmen, die Belege per Outlook versenden, sollten ihre Systeme zeitnah prüfen.
Die wichtigsten Punkte im Überblick:
Der Fehler tritt häufig nach dem Microsoft Office Sicherheitsupdate auf Outlook Version 2604 auf. Betroffen ist insbesondere der Versand von Rechnungen, Angeboten oder anderen Belegen direkt aus der Sage 100.
Im Sage TraceLog erscheint häufig folgende Meldung:
Die Prüfung der Empfänger schlug fehl.
Ein oder mehrere Empfänger sind ungültig.
Die Mail konnte nicht versendet werden.
Zusätzlich wird die E-Mail eventuell im Outlook-Ordner „Entwürfe“ gespeichert.
Aktuell betrifft das Problem vor allem:
Nach aktuellem Stand kann Outlook bestimmte Empfängeradressen nicht mehr korrekt gegen das Outlook-Adressbuch auflösen.
Dadurch erkennt Outlook die Adresse als ungültig, obwohl sie korrekt erscheint.
Mehrere Kunden berichten, dass das Microsoft Office Update vom 05. Mai 2026 das Problem in vielen Fällen behebt.
Empfohlen wird mindestens:
Dennoch kann das Verhalten je nach Systemumgebung weiterhin unterschiedlich ausfallen.